Dieser Abschnitt ist noch in Bearbeitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

der von Ihnen gewählte Themenbereich ist zur Zeit noch in der redaktionellen Bearbeitung. Bitte haben Sie etwas Geduld. e-emotion.net wächst nahezu wöchentlich. Bitte schauen Sie sich ein wenig auf unserer Seite um. Gerne können Sie uns aber auch bereits heute, Themenwünsche übermitteln, die wir gerne aufgreifen und für Sie recherchieren.

Herzlichst, Ihr

e-emotion.net-Team

 

e-emotion.net wächst!

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Portal für moderne Energietechnik - e-emotion.net - möchte umfassend über die Entwicklungen in der Energietechnik, Energiepolitik und Energiewirtschaft sowie über die erforderlichen Grundlagen informieren. Dazu wird die Seite konsequent fortlaufend ergänzt. Der von Ihnen gewählte Themenbereich ist jedoch leider noch in der redaktionellen Bearbeitung. In Kürze erwarten Sie an dieser Stelle interessante Beiträge. Wir bitten noch um etwas Geduld.

Vielleicht interessieren Sie sich für ein sehr spezielles Thema? Sie können ihren Vorschlag gern über das nachfolgende E-Mail-Formular an uns senden. Wir werden das Thema diskutieren und es an passender Stelle in das redaktionelle Konzept integrieren.

www.e-emotion.net wächst permanent. Bitte schauen Sie bald wieder herein.

 

 

Kontakt für Ihren Themenwunsch

Ihre Mail-Adresse:
Betreff: :
Ihre Nachricht:
Welche Farbe hat ein wolkenloser Himmel?

Lesertipp: Kennen Sie schon diesen Beitrag?

Photovoltaik

Ein sehr geschätzter Kollege, Dr. Franz Alt, betitelte eines seiner Bücher mit einer treffenden Aussage: "Die Sonne schickt uns keine Rechnung!" - In der Tat erreicht die Erde (außerhalb der Atmosphäre) eine Strahlungsleistung von 1367 W/m2. Dieser Wert wurde von der World Meteorological Organization (WMO) im Jahr 1982 als die so genannte Solarkonstante festgelegt. Auf dem Weg durch die Atmosphäre gehen infolge von Absorbtion, Reflexionen, Abschattung und örtlich unterschiedlicher Einstrahlungswinkel, die zu dem von der jeweiligen Tages- und Jahreszeit abhängen, erhebliche Energieanteile für die Nutzung verloren. Doch immerhin erreichen in Deutschland - je nach geografischer Lage - die nutzbaren Leistungen bis zu 1000 W/m2. Von dieser angebotenen Leistung können moderne Photovoltail-Module heute bereits über 20% (monokristalline Photovoltaik-Zellen) genutzt werden. 

Das klingt zunächst wenig, zumal die Strahlungsleistung nur tagsüber zur Verfügung steht und zudem mit dem Stand der Sonne am Himmel variiert. Auf der anderen Seite stehen ausreichend große Flächen ungenutzt auf vielen Dächern zur Verfügung. Ferner eignen sich landwirtschaftlich oder baulich nicht nutzbare Flächen wie beispielsweise stillgelegte Mülldeponien zur Belegung mit PV-Generatoren. Denkbar sind zudem Flächen an Autobahnen. An Flächen mangelt es also nicht und damit langfristig auch nicht an der Menge aus solarer Einstrahlung erzeugten elektrischen Stroms. Schon heute strafen die installierten Leistung die Prognosen lügen, die Experten noch vor zehn Jahren sehr pessimistisch veröffentlichten. Wohl aber besteht ein großer Bedarf an Speicherkapazitäten, denn die Sonne scheint oft dann wenn elektrischer Energie aus dem Netz nicht abgerufen wird. Zudem ist die Einstrahlung nicht sicher kalkulierbar, weil sie unter anderem auch stark vom Wetter abhängig ist. Durch die sehr starke Volatilität der Sonnenenergie decken sich Last- und Erzeugerkurven nicht. 

Photovoltaik bietet große Chancen, die Energiesystemtransformation voran zu treiben. Gemeinsam mit Wind- und Wasserkraft gehört Photovoltaik hier zu den Schlüsseltechnologien. Herausforderungen liegen in erster Linie im Bedarf an Speichertechnik. Hier kann die Elektromobilität Synergieeffekte eröffnen, sowohl die Fahrzeuge selbst mit ihren Batteriekapazitäten als auch die Batterietechnologie als solches für stationäre Speicher. Elon Musk, Chef von Tesla Motors und Technologie-Visionär, hatte 2015 einen Vorstoß gewagt, der plötzlich Batteriepreise in den Keller schnellen ließ. Liefern konnte er seinerzeit die großen Mengen noch nicht, jedoch reichten allein die Vorbestellungen, um über die Nachfrage Druck auf die noch recht hohen Batteriepreise auszuüben. Die Batterien sind derzeit noch ein massives Problem, nicht nur für die Elektromobilität, sondern insbesondere auch für die Photovoltaik. Lokale Batteriespeicher im Haus ermöglichen eine weitgehend autarke Versorgung privater Eigenheime und damit auch eine Entlastung der Verteilnetze durch höhere Eigennutzung.

Die Chancen für eine nahezu autarke Versorgung steigen mit gleichzeitig konsequenter Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen. Doch kein Vorteil ohne Schattenseiten! Die Energiewirtschaft ist nach wie vor stark auf fossile und nukleare Energieträger ausgerichtet und fest in globale Marktstrukturen eingebettet. Wie empfindlich dieses - auf Effektivität und Gewinnmaximierung sowie auf globalpolitische Einflussnahme getrimmte - System ist, zeigen die Medienschlagzeilen Anfang Februar 2016: Der Ölpreis ist auf einem langjährigen Tiefstand angekommen und die Wirtschaftspresse sieht Panik aufkommen. Bereits am 30.7.2015 meldete das Handelsblatt unter Berufung auf Reuters, dass Royal Dutch Shell 6000 Stellen wegen des Ölpreis-Verfalls abbauen will (Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/gewinn-bricht-ein-shell-streicht-wegen-oelpreisverfall-6-500-stellen/12123108.html, Zugriff: 05. Februar 2016). In einer Meldung vom 20. Januar 2016 zitiert der österreichische Kurier APA: Demnach plant Shell nach einer Fusion mit dem Gaslieferanten British Gas nun sogar den Abbau von 10.000 Stellen (Quelle: http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/niedriger-oelpreis-gewinneinbruch-bei-shell/176.150.439, Zugriff: 05. Februar 2016). In TV-Berichten fiel sogar der Satz: "Europa versinke in billigem Öl!" - Ein Trend zu niedrigen fossilen Energiepreisen hemmt den Ausbau regenerativer Energietechnologien. Das ist ohne Frage eine Konsequenz des Marktes. Subventionierungen regenerativer Energietechnologien führen zunehmend zu Missstimmungen unter den Stromkunden. Dagegen wird die jahrzehntelange staatliche Subventionierung von Kohle (der so genannte "Kohlepfennig", mit dem Kompensationsmaßnahmen des Arbeitsplatzabbaus im Ruhrgebiet zugunsten des Einkaufs "billiger" Kohle aus Fernost finanziert wurden) sowie die milliardenschwere Forschungssubvention in der Kernenergie durch den Steuerzahler nicht mehr diskutiert. Es sei angemerkt, dass die Entsorgung verbrauchter Brennelemente unabhängig von einem Ausstieg aus der Kernenergie nach wie vor nicht kostendeckend finanziert ist. 

Solartechnik reduziert also den Bedarf an fossiler und nuklearer Energieträger. Das setzt den etablierten Energiemarkt weiter unter Druck. Solartechnik muss aber auch preislich mit fallenden Preisen für konventionelle Energieträger Schritt halten können. Das hemmt die Entwicklung und führt zu wirtschaftlichen Engpässen bei den Herstellern beispielweise von PV-Modulen. Verschiedene Unternehmenspleiten hat die Branche in den letzten Jahren bereits erleben müssen.

(rs/02-2016)

e-emotion.net wächst!

e-emotion.net wächst!

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Portal für moderne Energietechnik - e-emotion.net - möchte umfassend über die Entwicklungen in der Energietechnik, Energiepolitik und Energiewirtschaft sowie über die erforderlichen Grundlagen informieren. Dazu wird die Seite konsequent fortlaufend ergänzt. Der von Ihnen gewählte Themenbereich ist jedoch leider noch in der redaktionellen Bearbeitung. In Kürze erwarten Sie an dieser Stelle interessante Beiträge. Wir bitten noch um etwas Geduld.

Vielleicht interessieren Sie sich für ein sehr spezielles Thema? Sie können ihren Vorschlag gern über das nachfolgende E-Mail-Formular an uns senden. Wir werden das Thema diskutieren und es an passender Stelle in das redaktionelle Konzept integrieren.

www.e-emotion.net wächst permanent. Bitte schauen Sie bald wieder herein.

 

Das Themengebiet "Photovoltaik" ist zur Zeit in der redaktionellen Bearbeitung. In den Rubriken "Regenerative Energie / Photovoltaik" und "Grundlagen / Physik" bzw. "Grundlagen / Elektrotechnik" werden bis März 2016 Berichte zu folgenden Themen zu lesen sein:

  • Solare Strahlung und deren Ursprung
  • "Verluste" in der Atmospäre
  • Himmelsgeometrie
  • Aufbau und Herstellung von Photovoltaik-Zellen und -Modulen
  • Solargeneratoren
  • Bypass- und Strang-Dioden
  • Abschattung und die Konsequenzen
  • Wechselrichtertechnik

Bei Bedarf können in der redaktionellen Planung auch individuelle Themenwünsche berücksichtigt werden. 

 

Kontakt für Ihren Themenwunsch

Ihre Mail-Adresse:
Betreff: :
Ihre Nachricht:
Welche Farbe hat ein wolkenloser Himmel?